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Die Partnerschaftsgärten oder die
Staudenbänder entlang der Jean-Paul-Sartre-Allee wecken Erinnerungen
an das Landesgartenschaujahr 2004. Auf dem Petrisberg wird der Besucher
auch in den Folgejahren die Pracht der blühenden Rhododendren im
Japanischen Garten bestaunen oder sich im Garten der Region über die
geologische und florale Vielfalt in und um Trier informieren können.
Einzig die Rosenpracht der Landesgartenschau-Zeit ist nicht mehr zu
bewundern. Der "Rosenvergleich" ist jedoch in den Nell's Park verpflanzt
worden, wo er sich großer Beliebtheit erfreut und den historischen
Rosengarten ergänzt.
Rhododendronblühen im Japanischen
Garten
Der japanische Garten wurde am 22. April 2004 im Kontext der
Landesgartenschau eröffnet. „Dieser Garten soll ein Symbol für Ruhe und
Besinnung sein.“, erklärte der Star-Architekt Suzuki im Namen der
japanischen Baudelegation bei der Eröffnung.
„Der Mittelpunkt des Gartens liegt auf dem Shintoismus,
der sich von Krieg und Umwelt auf der Welt abwendet. Außerdem soll das
leichte Gefälle im Japanischen Garten das „Land der aufgehenden Sonne“
darstellen sowie den Höhenunterschied zwischen Trier und dem Petrisberg
dokumentieren.“, so Suzuki.
Dietze nannte damals den Garten einen „wichtigen Baustein für die
Freundschaft zwischen Trier und der japanischen Stadt Nagaoka, sowie für
das sich immer weiter entwickelnde Wohnviertel und Naherholungsgebiet
Petrisberg.
Der original japanische Garten auf dem Petrisberg gilt deutschlandweit
als einzigartig. Dabei war die Umsetzung nicht nur auf Grund der
Finanzierung, sondern auch wegen des Materialtransports sehr aufwendig.
Das Baumaterial, wie original japanische Findlinge, wurde per Schiff
nach Hamburg geschickt und von dort nach Trier transportiert. |