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Spielen, toben, Natur erleben. Das
Petrisparkgelände bietet mit seinen vielfältigen Spiellandschaften ein
breit gefächertes Angebot für Kinder jeder Altersgruppe.
Der Waldspielplatz unterhalb des Wasserturms erinnert an das
Versteck von Robin Hood im Sherwood Forest. Die Spielgeräte sind ein
Bestandteil des Waldes, die Bäume wurden in den Spielplatz integriert.
Rund um die Hängebrücken, Schaukeln und die Rutsche gibt es auf
verschiedenen Ebenen Klettermöglichkeiten aller Art und ideale
Verstecke. Im Wald finden die Kinder Material, um eine eigene, kleine
Hütte zu bauen. Das natürliche Blätterdach der Bäume bietet Schutz gegen
Hitze und Regen. Der Spielplatz ist für Kinder ab 5 Jahren geeignet.
Der Wasserspielplatz vor dem Lottoforum zieht nicht nur an heißen
Tagen Nachwuchsphysiker und Bauarbeiter in seinen Bann. Wenn die Kinder
es tatsächlich schaffen, die Wasser-Spiel-Treppe mit den archimedischen
Schrauben, Wasserblumen, Pumpen und Wasser- und Schöpfrädern trockenen
Fußes zu verlassen, werden sie spätestens unten im Sand-/Matschbereich
froh über mitgebrachte Ersatzkleidung sein. Schaufeln, baggern,
Skulpturen aus Matsch; den kleinen Landschaftsgestaltern sind hier keine
Grenzen gesetzt.
Gleich nebenan bietet das „Spielen am Hang“ eine futuristische
Kletterkonstruktion für die Kleineren, mit traumhaftem Ausblick ins
Moseltal. Die flach über dem Boden angeordneten Kletternetze können als
Hängematte, oder Testgelände für erste Kletterversuche genutzt werden.
Erfahrene Raubritter stürmen sofort die Felswand, erobern dann das
Schloss aus Holz und verschwinden, fast unbemerkt, ganz schnell wieder
durch die Röhrenrutsche.
Neben dem Lottoforum beginnt der Sinnespfad. Augen und Ohren
werden auf die Probe gestellt. Schließlich sind Ohren nicht nur zum
Hören da. Sie sollen auch helfen, das Gleichgewicht auf den
Balancierscheiben zu halten. Auch die Augen kann man überlisten. Wenn
man lange genug auf die sich drehende Spirale schaut und dann den Blick
wieder auf die Außenwelt richtet, so sieht man alles verzerrt. Die Füße
machen ganz neue Erfahrungen auf den unterschiedlichen Wegbelägen der
Barfuss - Felder.
Die „Spielskulptur Aigner“ am Ende des Sinnespfades sieht
spektakulär und unbezwingbar aus, aber das ist sie nicht. Der Münchner
Bildhauer Florian Aigner, der die Spielgeräte entworfen hat, folgt damit
seiner Philosophie, dass Kinder den Umgang mit Gefahr so früh wie
möglich erlernen sollten. „Auf meinen Spielgeräten wird Gefahr optisch
dargestellt. Das Kind hat ein ständiges Kribbeln im Bauch. Aber in
Wahrheit sind die Geräte natürlich nicht gefährlich. Die Kinder sehen
die Gefahr und lernen davon.“ Fantasie, Mut und Geschicklichkeit werden
hier mit einem grandiosen Ausblick aus luftiger Höhe oder dem
Nervenkitzel beim „freien Fall“ durch die Riesenrutsche belohnt.
Planen Sie also viel Zeit für Ihre Kinder ein und nehmen Sie am besten
gleich ein Picknick mit, denn es gibt viel zu entdecken!
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